Rahmenausschreibung B. A. GC Sennelager

Für Wettspiele und EDS-Runden (Extra Day Scores) im B. A. GC Sennelager

Verbindlichkeit der Verbandsordnungen

Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln (einschl. Amateurstatut) des Deutschen Golf Verbandes e. V. und den Platzregeln des B. A. Sennelager Golfclub. Die Wettspiele werden auf Grundlage des EGA-Vorgabensystems ausgerichtet. Einsichtnahme der Verbandsordnungen im Sekretariat.
 

Teilnahmeberechtigung

Teilnahmeberechtigt zu einem Wettspiel sind Mitglieder mit einer zulässigen Höchstvorgabe von -36. (Auf dem Old-Course  sowie für EDS-Runden gilt keine Höchstvorgabe). Sollten individuelle Änderungen für ein Wettspiel gültig sein (Gäste sind zugelassen, Herunter- bzw. Heraufsetzung der Höchstvorgabe), so wird dies mit der Ausschreibung des jeweiligen Wettspiels bekanntgegeben.
 

Veröffentlichung der Ausschreibung

Der Aushang der Meldeliste erfolgt in der Regel 14 Tage vor Wettspieltermin. Verantwortlich hierfür ist die Wettspielleitung. Nur diese ist berechtigt, Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen.
Mit Eintragung in die Meldeliste erklärt der Spieler sich mit einer Verwendung seiner personenbezogenen Daten (u.a. Name, Vorname, Name des Heimatclubs) zur Erstellung und Veröffentlichung von Melde-, Start- und Ergebnislisten wie in Ziffern 7.3.1.5 bis 7.3.1.7 der Aufnahme- und Mitgliedschaftsrichtlinien des Deutschen Golf Verbandes e.V. (AMR) beschrieben, einverstanden. Die AMR in ihrer jeweils gültigen Fassung können im Clubsekretariat oder im Internet unter www.golf.de/dgv/verbandsordnung.cfm eingesehen werden.
 

Allgemeiner Meldeschluss

Offizieller Meldeschluss (ohne After-Work oder Midweek-Stableford) ist 48 Stunden vor Turnierstart, bzw. wird in der jeweiligen Ausschreibung bekannt gegeben. Einzelne, nachträgliche Meldungen (nach Meldeschluss) sind in Ausnahmefällen im Sekretariat möglich. In diesen Fällen ist es dem Sekretariat vorbehalten, eine erhöhte (bis zu 10 %) Startgebühr aufgrund von erhöhtem Verwaltungsaufwand zu erheben. Die Spieler werden in eine Warteliste eintragen. Es liegt im Ermessen der Spielleitung die Meldungen noch zuzulassen (je nach Organisationsaufwand).
 

Mindestteilnehmerzahl

Damit ein ausgeschriebenes Turnier starten kann, sind folgende Mindestteilnehmerzahlen festgelegt:
Bei allen Einzel-Turnieren - 12 Teilnehmer-/innen
Bei Vierer-Turnieren - 16 Teilnehmer-/innen
 

Auslosung, Setzen, Startzeit, Zusammenstellung der Spielergruppen

Die Startliste wird auf Basis der Meldeliste mit Hilfe der Turnierverwaltungssoftware erstellt. Davon abweichende Festlegungen werden durch die Turnierausschreibung bestimmt.
 
Die Wettspielleitung kann prüfen, dass mitspielende auswärtige Paare sowie Familienangehörige in angemessenem Zeitabstand starten können.
Bei Sponsorenturnieren kann in Absprache mit der Clubleitung eine Sonderregelung
getroffen werden.
 
Die Klassen werden, soweit ein Sponsor dies nicht vorgibt, so eingeteilt, dass in jeder
Wertungsklasse eine ungefähr gleichgroße Anzahl an Spieler-/innen teilnimmt. Die Klassen werden mit Aushang der Startliste am Infoboard / Ergebnistafel des Golfclubs bekanntgegeben.
 

Abspielzeiten

Erscheint ein Spieler unentschuldigt nicht zum Start oder meldet sich nach Meldeschluss für dieses Turnier ab, so ist er von der Zahlung der Meldegebühr nicht befreit. Ein unentschuldigtes Fehlen zieht zudem noch eine Strafe von einer Sperre von einem Turnier (i. d. Regel das nächste Turnier, für das er sich melden könnte) mit sich.
 
Ein Spieler hat zu seiner Startzeit, die auf der Startliste ausgewiesen ist, spielbereit zu sein. Trifft ein Spieler spielbereit innerhalb von fünf Minuten nach seiner Abspielzeit am Ort des Starts ein, so wird er, sofern das Erlassen der Strafe der Disqualifikation nicht nach der Regel 33-7 gerechtfertigt ist, für das Versäumen der Abspielzeit wie folgt bestraft:
  • Lochspiel: Lochverlust am ersten Loch

  • Zählspiel: Zwei Schläge am ersten Loch

Strafe für Verspätung von mehr als 5 Minuten: Disqualifikation

Die Startzeit ist die auf der Startliste angegebene Zeit oder die Zeit des Aufrufs für die Partie/Spielgruppe durch den Starter, je nachdem, was später liegt.

Der Starter sollte vor Beginn der Runde alle Spieler einer Spielgruppe nach Ihrem Einverständnis zum Spielen nach den „Ready-Golf-Regeln“ befragen. Sollte ein oder mehrere Spieler damit nicht einverstanden sein, so wird kein „Ready-Golf“ gespielt. In Lochwettbewerben bzw. Match-Plays wird kein „Ready-Golf“ gespielt.

Spielunterbrechung

Ungeachtet der Spielunterbrechung durch den Spieler selbst (Regel 6-8a.), kann die Spielleitung bei „gefährlichen Situationen“ das Wettspiel unterbrechen. Hat die Spielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, so müssen Spieler das Spiel unverzüglich unterbrechen. Sie dürfen es nicht wieder aufnehmen, bevor die Spielleitung eine Wiederaufnahme angeordnet hat. Versäumt es ein Spieler, das Spiel unverzüglich zu unterbrechen, so ist er disqualifiziert.

Signale für Spielunterbrechung nach Regel 6-8:

 

  • Sofortige Spielunterbrechung wegen Gefahr:         Ein langer Signalton.

  • Witterungsbedingte Spielunterbrechung:               Drei kurze Signaltöne.

  • Wiederaufnahme des Spiels:                                Zwei kurze Signaltöne, wiederholt.

Üben

Im Zählspiel darf ein Spieler auf oder nahe dem Grün des zuletzt gespielten Lochs keinen Übungsschlag spielen. Strafe bei Verstoß: Zwei Strafschläge am nächsten Loch; im Falle des Verstoßes am letzten Loch der Runde, an diesem Loch.
 

Caddies

Caddies sind gestattet, solange der Spieler seinen Caddie vor Beginn seiner Runde bei der Spielleitung bekanntgibt. Auch sollten die Mitspieler der Spielergruppe vor Beginn der Runde informiert werden.
 

Golfcarts

Ein Spieler und sein Caddie müssen zu jeder Zeit während der festgesetzten Runde zu Fuß gehen, außer das kurzfristige Fahren/Mitfahren wird von der Spielleitung ausdrücklich gestattet. Spielern mit einem Attest oder einer anerkannten Schwerbehinderung ist es jedoch gestattet, die Runde mit einem Elektro Cart zu bestreiten. Die Spielleitung behält sich vor, die Nutzung von Elektro Cart aufgrund von Witterungsbedingungen komplett zu untersagen.
Strafe für Verstoß gegen diese Regel: Lochspiel - Lochverlust für jedes Loch, bei dem der Verstoß festgestellt wird, höchstens jedoch für 2 Löcher.
Zählspiel - Zwei Schläge an jedem Loch, an dem der Verstoß festgestellt wird, höchstens jedoch 4 Schläge pro Runde.
Sollte der Verstoß zwischen zwei Bahnen begangen werden, so wirkt sich der Verstoß am nächsten Loch aus; handelt es sich um das letzte Loch, an diesem.
Der Spieler muss sofort nach Feststellen des Verstoßes die Benutzung des Fahrzeuges einstellen, andernfalls wird er sowohl im Loch- als auch im Zählspiel disqualifiziert.
 

Suchzeit

Ein Spieler darf nicht länger als drei Minuten nach einem Ball suchen. Sollte er diesen innerhalb dieses Zeitraums nicht gefunden haben, so gilt der Ball als verloren und der Spieler hat von der ursprünglichen Stelle einen neuen Ball ins Spiel zu bringen
(Regel 27-1). Sollte durch die Suche das Spieltempo verzögert werden, ist die Spielgruppe verpflichtet, die nachfolgenden Spieler durchzulassen.
Hat eine Spielgruppe nach Auffassung der Spielleitung den Anschluss an die vorangehende Spielergruppe verloren, so wird die Spielgruppe ermahnt das Spieltempo zu erhöhen.
 

Mitteilung, wo Zählkarten einzureichen sind

Die Scorekarten sind unverzüglich nach Beendigung der Golfrunde in der Scoring Area (Clubsekretariat / Pro-Shop) abzugeben. Mit dem Verlassen dieser Scoring Area gilt die Karte als abgeben und kann nicht mehr geändert werden (Unterschrift etc.).
 

Beendigung des Wettspiels, Siegerehrung, Aushang der Ergebnisliste

Das Wettspiel gilt 30 Minuten nach Aushang der Ergebnislisten als beendet. Proteste nach Ablauf der Zeit werden nicht mehr berücksichtigt.
 
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Wettspiels werden der sportlichen Fairness wegen gebeten, an der Siegerehrung teilzunehmen. Um den Anspruch auf einen Preis bei Fernbleiben der Siegerehrung zu wahren, ist der Spieler verpflichtet, sich bei der Spielleitung abzumelden. Die Spielleitung behält sich vor, insbesondere bei Sponsorenturnieren, Preise von Spielern, die unentschuldigt der Siegerehrung fernbeleiben, an anwesende Personen weiter zugeben.
 

Stechen

Soweit nicht anders ausgeschrieben, wird bei gleichen Ergebnissen ein Stechen über die Löcher mit den Vorgabeverteilungen 1, 3, 5, 7, 9, 12, 14, 16 und 18 durchgeführt. (Dies sind auf dem „Forest Pines“ die Löcher 14-10-16-15-12-4-9-1-7.)
Ist nach einem Stechen über 9 Löcher noch keine Entscheidung gefallen, wird das Stechen über die Löcher mit den Vorgabeverteilungen 1, 3, 5, 14, 16 und 18 oder bei weiter bestehender Gleichheit die Bahnen mit der Vorgabenverteilung 1, 3, 18 und schließlich bei weiterer Gleichheit die Bahn mit Vorgabenverteilung 1. Sollte dann noch keine Entscheidung gefallen sein, so entscheidet das Los.
Im Lochspiel wird bei Gleichstand nach 18 Löchern das Spiel am Loch 1 fortgesetzt, bis eine Partei ein Loch gewonnen hat. Es werden die Vorgabeschläge wie auf den ersten 18 Löchern gegeben.
 

Elektronische Kommunikationsmittel

Mobiltelefone mit Internetzugang (Smartphones) sind so verbreitet und haben eine so
weite Akzeptanz gefunden, dass eine separate Regelung für diese Geräte überflüssig
geworden ist. Es versteht sich von selbst, dass ein Spieler keine anderen Mitbewerber
oder Gegner auf dem Platz durch die Verwendung eines Telefons stören darf, so wie er
dies auch nicht durch ein Gespräch mit einem physisch anwesenden Gesprächspartner
machen darf. Evtl. Zuwiderhandlungen sind im Bedarfsfall so zu behandeln, wie man
dies mit allen anderen Störungen ebenfalls handhaben würde. Im Fall der störenden
Verwendung eines Telefons gilt somit die normale Regelung der Etikette hinsichtlich der
Rücksichtnahme auf andere Spieler.
Da inzwischen auch die Verwendung eines Smartphones als Entfernungsmesser zulässig
ist, verbietet sich zusätzlich eine Wettspielbedingung, die den Gebrauch von Telefonen
einschränkt. Es dürfen allerdings nur Funktionen verwendet werden, die als Entfernungsmesser dienen. Bei Verwendung von Funktionen, die dem Spieler einen weiteren Vorteil verschaffen könnten (Höhendifferenz, Temperatur, Windgeschwindigkeit, etc.), führen zur Disqualifikation des Spielers.
Weitere Funktionen, die nicht gegen eine Regel oder die Etikette verstoßen, sind erlaubt (Foto zur Dokumentation von Regelbällen, etc.).
 

Änderungsvorbehalt

Ist ein Sachverhalt durch Ausschreibung nicht geregelt, entscheidet die Spielleitung nach Billigkeit.